Nationalpark Ordesa und Monte Perdido

Die privilegierte Lage von Biescas bietet dem Gast des Hotels Tierra de Biescas –dem nächstgelegenen Viersternehotel zu Ordesa - die Möglichkeit, einen Tag im Nationalpark von Ordesa zu verbringen. Dieser befindet sich nur 34 Km. vom Hotel entfernt.

 

Der Nationalpark von Ordesa liegt in den Zentralpyrenäen (Länge: 3º 35' - 3º 50' ). Mit seiner Gesamtfläche von 15.608 Hektar erstreckt er sich in der Autonomen Region Aragon über die Gemeindegebiete von Torla, Broto, Fanlo, Tella-Sin, Puértolas und Bielsa.

 

Ordesa gliedert sich in fünf Bereiche auf: das Massiv von Monte Perdido sowie vier Täler, die sich zur spanischen Tiefebene hin öffnen: das

Valle de Ordesa (südwest) glaziaren Ursprungs wurde 1918 zum Nationalpark erklärt; enger ist der Canyon Cañón de Añisclo (süd); in den Gargantas de Escuaín (südost) kann man die Spuren der quartären Eiszeit und Karsterosionen entdecken; im Valle de Pineta (ost) liegen die übernatürlichen Steilwände Paredes de Pineta; und das Massiv Monte Perdido ist die höchste Erhebung des Parks (3.355 m.) und vereint einige beeindruckende Berggipfel.

Der Nationalpark von Ordesa wurde von der UNESCO in das Biosphärenreservat Ordesa-Viñamala eingegliedert, einem besonderen Vogelschutzgebiet. Es ist von daher ein Privileg, zu den jährlich 600.000 Besuchern zu zählen, die sich an diesem herrlichen Naturgebiet erfreuen.

Zugang

Während des gesamten Jahres kommt man im privaten PKW zum Park, außer in der Karwoche und von Juli bis Oktober, wenn man den Wagen auf dem öffentlichen Parkplatz von Torla (kostenlos) lassen muss. Von hier aus besteht ein fortwährender Pendlerdienst bis zur Pradera de Ordesa, wo man dann die Auswahl unter dreizehn verschiedenen Rundwanderwegen, je nach zur Verfügung stehender Zeit und Schwierigkeitsgrad, hat.

Die bevorzugten

Ausflüge, je nach Schwierigkeitsgrad, führen: 1. Zum Aussichtspunkt an den Kaskaden von Arripas. 2. Wenn man Lust und Laune hat, kann man die Wanderung bis zu den Kaskaden von Cueva y del Estrecho (1 Stunde) ausdehnen. Man kommt durch einen dichten Buchenwald, und wo dieser sich lichtet, erblickt man die Wasserfälle von Gradas de Soaso. 3. Sogleich eröffnet sich einem eine grüne Bergwiese, und es beginnt der Weg über den Circo Soaso, an dessen Ende man auf die bekannten Kaskaden von Cola de Caballo stößt. 4. Alternativ dazu der Rundwanderweg Circo de Cotatuero, auf dem man einen spektakulären Wasserfall von 200 Meter freien Falls bewundern kann. Bergerfahrene Wanderer können diesen Rundweg glaziaren Ursprungs auch über die Senda de Cazadores erreichen. Weitere empfehlenswerte Alternativen: die Faja de Pelay; Camino de Turieto; Añisclo Alto; Añisclo Bajo; der Balkon von Pineta; San Vicenda; Rundweg von Carriata; die Schluchten von Escuaín-Cuello Viceto; Schutzhütte Góriz und Punta de las Escaleras.

Ordesa, ein Paradies voller Kontraste

Im Verlauf dieser Wanderungen entfaltet die Landschaft einen überreichen Fächer an Kontrasten: Erhebt man den Blick, sieht man die Kargheit der hohen Gipfel; beim Abstieg trifft er auf die üppige Flora von Ordesa: angefangen beim Edelweiß und der Bergkiefer erstreckt sie sich über dichte Buchen- und Eichenwälder, Buchsbaum, Birke, Esche, Stechpalme, Haselnussbaum, Alpenklee, Rotholunder, Veilchen … und weitere 1.200 Arten. Beeindruckende Steilhänge überwachen derweilen unsere Wanderungen entlang üppiger Wiesen, faszinierender Canyons und Schluchten oder hypnotisierenden Wildbächen und Wasserfällen.

Obwohl unseren Blicken etwas entzogen, ist die Fauna reichhaltig in ihrer Vielfalt an Gämsen (Pyrenäengämse), Rehen, Wildschweinen, Murmeltieren, Ottern, Füchsen, Buntspechten, Spitzmäusen … und besonders geschützten Arten wie dem Bartgeier, einem der größten Vögel des Planeten, dem Braunbär, dem Gänsegeier oder dem Steinadler.

Wie kommt man hin?

Ab Biescas über die Landstraße N-260 in Richtung ‘Broto’. Knapp 2 Kilometer vor dieser Ortschaft trifft man auf eine beschilderte Abzweigung nach Torla und zum Park.

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